Archiv für Mai 2009

Erwachsen auf Probe – kurz verlinkt

Donnerstag, 28. Mai 2009, 20:58 von Jens

Stefan Niggemeier (der vom BILDblog) hat sich in einem Artikel für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einmal mit der bald startenden Sendungsstaffel “Erwachsen auf Probe” von RTL beschäftigt.

Sehr lesenswert, wie ich finde. Hier geht’s zum Artikel.

Dreistes Überholmanöver

Donnerstag, 28. Mai 2009, 20:58 von Jens

Ich gebe ja zu, der Kleinlaster vor uns ist ziemlich langsam durch die Stadt gefahren (40-50 km/h) … aber was der Kollege vor uns dann gemacht hat, war auch nicht die feine englische Art …

Alles muss raus! Bananen! 10 Euro, 10 Euro, 10 Euro!

Dienstag, 26. Mai 2009, 13:09 von Jens

O2 und T-Mobile haben momentan ein “Freikarten” Angebot. Da kann man 1 (T-Mobile) oder 3 (O2) Prepaid SIM Karten “für lau” bekommen. Vielleicht sucht der ein oder andere ja noch eine zusätzliche Karte.

Haken dabei ist allerdings, dass das aufgeladene Guthaben (mind. 10,- Euro) nur 6 Monate lang gültig ist …

Als ob es kein Morgen gibt …

Montag, 25. Mai 2009, 23:12 von Jens

Mein neues Hobby ist, Montags Abend nach der Arbeit noch mal eben tanken zu fahren. Das ist echt lustig, da wird gehupt, wild gestikuliert, kopfgeschüttelt … alles nur, wegen ein paar Cent. Der Sprit ist Montags zwar wirklich deutlich günstiger zu haben als an den restlichen Wochentagen, aber ist es wirklich wert, deshalb 30 Minuten (ok, das ist geschätzt – nächsten Montag stoppe ich die Zeit mal, versprochen!) darauf zu warten, dass man endlich drankommt? Während ein Tankvorgang unter der Woche vielleicht 5 Minuten dauert (inkl. bezahlen) und dabei auch noch relativ unspektakulär abläuft, kann man Montags auch noch einen Soziologiekurs kostenlos abonnieren. Da gibt es Autofahrer, die so an eine Zapfsäule heranfahren, dass man mit der Zapfpistole gar nicht an den Tankdeckel rankommt, dann steigt man ein – aber statt mit einige gekonnten Korrekturzügen passend zu stehen, fährt man lieber eine Runde um die ganze Tankstelle, nur um dann unverrichteter Dinge von Dannen zu ziehen. Andere drängeln sich vor und provozieren Wohnmobil-Piloten zu wahren Hupkonzerten, verrichten dann in aller Seelenruhe ihr Geschäft (also den Tankvorgang, nicht was Sie schon wieder denken, tststs) und dackeln dann gemütlich ins Kabuff zum Bezahlen. Der Deutsche an sich scheint dann doch eher die Gelassenheit im Gemüt zu haben – und ein Gedächtnis im Sekundenbereich. Denn weder der Vordrängler nach dem Bezahlen noch der Wohnmobil-Kapitän denken nach getanem Werk blöffen einander an, sondern fahren ganz brav – der eine von der Zapfsäule weg, der andere an selbige heran.

Und ich als Lipper habe einen ganzen Cent im Vergleich zur anderen Tanke gespart, an der ich 3 Minuten zuvor vorbeigefahren bin. Ein erhebendes Gefühl! Nur geschmälert durch die Wartezeit und den kleinen Umweg, der das gesparte Geld wahrscheinlich doppelt und dreifach aufgefressen hat. Aber ich habe die Quittung in der Hand, kann meine Statistik pflegen und sagen “Heute hat’s sich mal wieder gelohnt!”.

Nächsten Montag tanke ich wieder! Ob ich muss oder nicht … egal!

Tankstelle am Montag Abend

Für eine Handvoll Pésos weniger

Tankstelle am Montag Abend

Bald ist es geschafft!

Tankstelle am Montag Abend

Wie die Schafe

Der Raab ist geschlagen!

Sonntag, 24. Mai 2009, 11:03 von Jens

Gestern Abend war es also soweit. Kandidat Nino hat im 15. und letzten Spiel beim Billiard die 3 Millionen Euro Gewinnsumme für sich vereinnahmen können.

Hier einige Bilder der Show:

Schlag den Raab 23. Mai 2009

Spiel 1 - Wettrennen

Schlag den Raab 23. Mai 2009

Spiel 13 - Blamieren oder Kassieren

Schlag den Raab 23. Mai 2009

Spiel 15 - Billiard

Schlag den Raab 23. Mai 2009

Gewonnen!

Schlag den Raab 23. Mai 2009

Jetzt noch ein Foto für die Presse

Schlag den Raab 23. Mai 2009

Morgen wird dem Chef ordentlich die Meinung gesagt!

Und hier noch ein Interview mit Nino, dem Gewinner:

„Wer denkt, hat schon verloren“: Nino aus Mainz gewinnt drei Millionen Euro bei „Schlag den Raab“

Der Rekordgewinner im Interview über Coolness, Dispo-Kredit und die Pläne mit seinen Millionen.

Herzlichen Glückwünsch, du bist Multimillionär! Wie fühlt sich das an?

Unfassbar. Ich kann es noch gar nicht glauben. Jetzt wird ordentlich gefeiert.

Was ging dir beim alles entscheidenden Stoß beim letzten Spiel „Billard“ durch den Kopf?

Absolut gar nichts. Frei nach Gerd Müller: Wer denkt, hat schon verloren. Ich wusste einfach, dass ich die Kugel reinmache. Ich habe seit drei Jahren nicht mehr Billard gespielt. Das ist schon verrückt.

Du hast dir mit Stefan Raab ein Kopf-an-Kopf-Duell über mehr als fünf Stunden geliefert. Dabei hast du sehr selbstsicher gewirkt. Bist du immer so cool?

Ich war heute einfach in optimaler nervlicher Verfassung, war unfassbar unaufgeregt. Ich habe mich auch nie geärgert, wenn ich mal ein Spiel verloren habe. Eigentlich kann ich mir das noch überhaupt noch nicht erklären.

Deine Freundin Julia und deine Geschwister Sarina und Robert sahen nicht ganz so selbstsicher aus …

Meine Familie war aufgeregter als ich. Ich habe zwischendrin immer rübergeschaut und die waren fix und fertig. Direkt nach der Show habe ich mit meiner Mutter telefoniert. Sie war relativ gefasst und sehr stolz.

Hast du schon Pläne für die drei Millionen?

Ich werde meinem eineinhalb jährigen Sohn Ben ein Konto anlegen. Er soll sich in seinem Leben keine Sorgen ums Geld machen müssen. Meinen Eltern helfe ich bei der Abzahlung der Schulden aus dem Hausbau unter die Arme. Mit dem Rest spendiere ich meinen Kumpels eine ordentliche Party auf Ibiza und fahre mit meiner Freundin Julia in Urlaub. Mein Dispo-Kredit ist zurzeit bei nur sechs Euro. Ich denke, die Damen und Herren bei der Bank freuen sich mit am meisten über meinen Gewinn.

Wie geht es für dich jetzt in den nächsten Tagen weiter?

Heute wird ordentlich gefeiert. Am Sonntag fahre ich zurück nach Mainz und hoffe, dass der FSV aufsteigt.

Und dann wieder zurück zur Diplomanden-Stelle?

Na klar! Ich hoffe, dass alles so bleibt, wie bisher. Hoffentlich kürzt mir der Chef jetzt nicht mein Gehalt. Im Ernst: Ich will mein Leben so weiterleben, wie bisher. Nur kann ich jetzt alles ohne Blick aufs liebe Geld angehen.

Fotos und Interview (c) ProSieben

Endlich wieder 18° warmes Wasser!

Samstag, 23. Mai 2009, 10:03 von Jens

Die Freibäder in Lage und Hörst öffnen in diesem Jahr vom 21. Mai bis zum 31. August täglich von 10-19 Uhr ihre Tore. Das Hallenbad ist in dieser Zeit geschlossen.

Homo-Ehen sind schlecht für’s Geschäft

Donnerstag, 21. Mai 2009, 20:03 von Jens

Jon Stewart hat in der Daily Show vom 20. Mai eine Äußerung des Vorsitzenden der Republikanischen Partei (die Partei von George W. Bush), Michael Steele, analysiert.

Steele hat in Bezug auf die in den USA weiter um sich greifende Praxis, homosexuelle Ehen legalisieren zu lassen, gesagt, dass dies schlecht für die kleinen mittelständischen Unternehmen sei.

“Now all of a sudden I’ve got someone who wasn’t a spouse before, that I had no responsibility for, who is now getting claimed as a spouse that I now have financial responsibility for,” Steele told Republicans at the state convention in traditionally conservative Georgia. “So how do I pay for that? Who pays for that? You just cost me money.”

Stewart sagt, in den Augen des Vorsitzenden Steele verschiebt sich die Homo-Ehe von einer Abscheulichkeit zu einem Kostensprenger.

“In the eyes of RNC Chairman Michael Steele, gay marriage slips from abomination to budget buster.”

Um darzustellen, was das für ein idiotisches Argument ist, führte er aus:

“Now, you may be thinking at home, wait a second, Jon, that sounds really stupid. If the added expense of an employee’s spouse affects the business, wouldn’t that be an argument against all marriage? Because aren’t there… aren’t there far more heterosexual marriages? Because there are so many more heterosexual marriages than there would be gay marriages, wouldn’t the smart businessman hire only the undatable? Why do you want is this job? I NEED THE MONEY FOR FOREHEAD SPHINCTER REMOVAL.”

Hier das dazugehörige Video:

The Daily Show With Jon Stewart M – Th 11p / 10c
Gay Marriage Is Bad for Small Business
thedailyshow.com
Daily Show
Full Episodes
Economic Crisis Political Humor

Freigang ist zu Ende!

Mittwoch, 20. Mai 2009, 17:26 von admin

Da fahr ich doch die Tage gemütlich durch eine 30-Zone in Wissentrup, so mit 33 km/h. In einiger Entfernung erkannte ich schon eine junge Mutter, die ihre zwei Sprösslinge auf kleinen Fahrrädern zu Fuß begleitete. Da an diesem Tag sehr schönes Wetter war, hatte ich meine Fenster geöffnet und konnte gerade noch ein freundliches Geblöke dieser Person in meine Richtung erhaschen, was mir wohl sagen sollte, hier bitte langsam zu fahren. Jetzt ist mir klar, dass ich von einer Frau nicht erwarten kann, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen richtig einzuschätzen, aber wer meinen Wagen kennt, weiß, dass er nicht gerade durch lautes Motorengeheul oder furchteinflößendes Aussehen besticht. Ja Ja, diese frischen Mütter. Natürlich greift hier der Urinstinkt, seinen Nachwuchs gegen alle möglichen Gefahren zu beschützen, aber wissen wir nicht auch alle, dass es gerade diese Mütter sind, die – nachdem sie ihre Kinder morgens bei unterschiedlichsten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen abgegeben haben – durchschnittlich mit 80 km/h an Grundschulen und Kindergärten vorbeihetzen, um gerade noch pünktlich zu „Vera am Mittag“ wieder auf dem Sofa sitzen zu können.

Festzustellen bleibt also schlussendlich, dass diese Mutter gar nichts für ihr Verhalten kann. Sie hat höchstwahrscheinlich jahrelang neben ihrem „Partner auf Freigang“ in einem tiefer gelegten Opel Kadett Baujahr `93 gesessen und miterlebt wie er sich in seinem Feinrippunterhemd im Straßenverkehr verhalten hat. Jetzt geht sie natürlich, dank dieser Konditionierung (Pawlow lässt grüßen!), davon aus, auch eine dicke Backe riskieren zu können.

Werner

Knapp daneben …

Mittwoch, 20. Mai 2009, 17:19 von Jens

Am gestrigen Schießabend der 1. Kompanie, an dem auch eine Abordnung von 10 Soldaten des 1. PzBtl 203 aus Augustdorf zu Gast war, lag meine Wenigkeit bis kurz vor Schluss – zumindest was den Becher betrifft – noch ganz vorne. Bis dann der Kamerad M. Fleischer noch eine bessere 48 geschossen hat. Muss ich wohl doch etwas mehr üben …

Bedingt durch ein mildes Chaos bei der Eingabe der Schützen-Daten in das Verwaltungssystem der Meyton Anlage hat sich die Auswertung des Schießabends bis 22 Uhr hingezogen. Allerdings gab es leckere Pizza.

Nach langer Suche haben wir dann auch noch herausgefunden, wie man eine Trefferübersicht ausdrucken kann:

Schießen Becher 2009.05.19 Jens

Schießen Becher 19.05.2009 Jens

Schießen 2009.05.19 Ergebnisse

Schießen 19.05.2009 Ergebnisse Jens

Einmarsch in 4 Wänden

Montag, 18. Mai 2009, 22:01 von Jens

Tine Wittler marschiert gerade in ein Haus ein, das prinzipiell auch gleich abgerissen werden könnte. Mein Gott, was gucken wir Deutschen uns nur im Fernsehen an … alles, was einem vorgesetzt wird, egal was. Hauptsache, die eigene Sensationslust wird befriedigt und man wird sich bewusst, wie gut man es doch selber hat – ohne Katzenkot im Schlafzimmer und Wäsche, die seit einem Jahr im Garten auf der Leine hängt.

Auf der anderen Seite frage ich mich, was in solchen Menschen vorgehen muss, die sich in dieser Situation auch noch von einem Kamerateam filmen lassen. Ich kann nur hoffen, dass es sich um schlechte Laienschauspieler handelt, die bei Barbara Salesch keinen Job mehr finden. Aber wer bereitet das “vollkommen verwahrloste Messi-Haus” vor, um es dann medienwirksam von RTL säubern zu lassen? 30 Tonnen Müll sind ja kein Pappenstiel.

Morgen ist verschnaufen angesagt … House kann man sich ja wirklich gerne ansehen … am Mittwoch kommt ja schon wieder die “Super Nanny” mit anschließendem Schuldenberater Peter “Mann mann mann” Zwegat. Noch so ein erfolgreiches Voyeur-Format. Von GNT fange ich jetzt mal gar nicht erst an …

Gute Nacht!