Archiv für die Kategorie ‘Kostenloses’

7,7 Billionen

Montag, 12. Dezember 2011, 14:12 von Jens

Erinnert sich noch jemand an die 700 Milliarden US-Dollar, die die amerikanische Regierung im Jahr 2008 als Hilfspaket für die gebeutelten Banken schnürte?

Das war ja schon mal eine ganze Menge Geld. 700 Milliarden, das sind 700.000 Millionen, oder ausgeschrieben: 700.000.000.000.

Durch einen vom Nachrichtenunternehmen Bloomberg veröffentlichten Bericht sind nun neue Ausmaße dieser Aktion ans Licht gekommen. Demnach hat es sich bei den 700 Milliarden mehr oder weniger nur um eine Ablenkungsaktion gehandelt. In Wahrheit waren es 7,7 Billionen (oder auf englisch: 7.7 Trillions).

Das sind 7.700 Milliarden (7.700.000.000.000.000).

Diese Summe hat die amerikanische Notenbank (FED) mehreren Banken geliehen, und zwar zu einem Zinssatz, der geringfügig unter den damaligen marktüblichen Zinsen lag.

During the crisis, Fed loans were among the cheapest around, with funding available for as low as 0.01 percent in December 2008, according to data from the central bank and money-market rates tracked by Bloomberg.

0,01 %

Kleines Rechenbeispiel:

Wenn man die 7,7 Billionen zu den selben Konditionen an jeden Einwohner der USA verliehen hätte, dann hätte jeder 24.679.487 Dollar erhalten (bei angenommenen 312 Millionen Einwohnern, Quelle: Wikipedia)

Bei 0,01 % Zinsen wären das per annum 2.467,95 Dollar gewesen, oder im Monat 205,66.

So ein Darlehen hätte ich auch gern.

Was die Banken dann nämlich mit dem Geld gemacht haben, war klar – sie haben es zu höheren Zinssätzen wieder verliehen. Und an wen? Na klar, an den Staat (also der selbe Staat, der es für 0,01 % an die Banken verliehen hat).

Jon Steward hat’s ganz gut auf den Punkt gebracht:

 

Währentruper Wasserpark bald nur noch werktags geöffnet

Freitag, 15. April 2011, 19:32 von Jens

Wie heute in der Lippischen Landes-Zeitung bekannt wurde, wird der für die Öffentlichkeit zugängliche, private Wasserpark in Währentrup ab Mitte Mai nur noch werktags seine Tore geöffnet halten.

Diesem Schritt von Inhaber Bernhard Schulz sind schon so manche Streitigkeiten vorausgegangen.

Ich kann den Besitzer des Parks gut verstehen und begrüße seinen Entschluss, den Park an den Wochenenden zu schließen. Damit werden die Anwohner sicherlich zufrieden gestellt werden, und die Parkplätze direkt neben dem Spielplatz werden endlich wieder freigehalten für … ja, für wen eigentlich?

MySQLDumper – Version 1.24.4

Dienstag, 25. Januar 2011, 17:47 von Jens

Weil noch einige klitzekleine aber trotzdem nervige Fehler in der letzte Woche veröffentlichten Version 1.24.3 des MySQLDumpers gefunden wurden, gibt es seit gestern mit der 1.24.4 die – hoffentlich – letzte Version vor der Veröffentlichung von MySQLDumper 2.

Infos zur Version 1.24.4 gibt es hier.

MySQLDumper – noch ‘ne neue Version

Dienstag, 18. Januar 2011, 21:18 von Jens

Heute wurde die Version 1.24.3 des MySQLDumpers veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ein Release, welches größtenteils kleine aber nervige Unschärfen in der Version 1.24.2 ausbügelt.

Den offiziellen Ankündigungs-Post kann man im Support-Forum des Dumpers lesen. Und hier kann man die Version direkt bei Sourceforge runterladen.

Update für MySQLDumper – Version 1.24.2 veröffentlicht

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 9:51 von Jens

Nach etwas über einem Jahr gibt es ein Lebenszeichen vom MySQLDumper Projekt.

Wir erinnern uns: Am 18.09.2009 wurde die Version 1.24 stable veröffentlicht. Seitdem hat sich hinter den Kulissen viel getan, eine Vorschau auf die nächste Version hat es auch schon gegeben.

Wie man den Dumper beim Provider All-Inkl.com so einrichtet, dass man per Cronjob regelmäßig und automatisch Backups seiner Datenbanken erstellen kann, habe ich hier beschrieben.

Nun wurde zwar nicht die im Preview gezeigte, komplett neue Version veröffentlicht, in die nun aktuellen Version 1.24.2 sind jedoch zwei ganz entscheidende Verbesserungen eingeflossen, die im Support-Forum des Dumpers aus Meldungen von einigen Anwendern hervorgegangen sind.

Zum einen betrifft dies die Sicherung von sehr großen Datenbanken, bei denen auf einzelnen Tabellen Indizes oder Schlüssel liegen. Hierbei konnte es zu einem Timeout kommen, wenn MySQL versucht, nach dem Zurückspeichern der Tabelleninhalte einen Index neu aufzubauen (ALTER TABLE `xxx` ENABLE KEYS). Falls dieses Aufbauen länger dauert als das PHP Ausführungslimit (normalerweise 30 Sekunden), kann es zu einem Internal Server Error oder einer 404 – nicht gefunden Fehlermeldung kommen.

Ganz automatisch kann man dies jedoch nicht umgehen.

Der Dumper wurde um eine Funktion erweitert, die ENABLE KEYS Anweisungen in einer Backupdatei komplett zu ignorieren. Damit werden dann leider auch wirklich die Indizes deaktiviert bleiben. Der Anwender muss also eingreifen und nach einem Restore der Datenbank prüfen, ob es Tabellen mit deaktivierten Indizes / Schlüsseln gibt. Auch dafür wurde eine neue Funktion, um diese Indizes / Schlüssel wieder zu aktivieren. Auch ein Button, um alle Tabellen auf einen Schlag zu aktualisieren ist vorhanden, dabei kann es aber dann wieder zu Fehlermeldungen kommen. MySQL verarbeitet den so abgesetzten Befehl aber trotzdem weiter, bis er abgeschlossen ist. Man muss dann einfach so lange auf den Button klicken, bis es keine Fehlermeldungen mehr gibt. So kann man aber wenigstens auch sehr große Datenbanken im Notfall wiederherstellen.

Die andere Erweiterung betrifft Anwendungen, die auto_increment Spalten in Tabellen mit dem Wert 0 verwenden. Magento z.B. kennzeichnet mit der User-ID 0 den Gast-User. Nullwerte in auto_increment Spalten sind aber normalerweise nicht erlaubt. Das führt bei einem Restore dazu, dass der Wert verändert wird. Das mag Magento aber gar nicht und quittiert das mit der ein oder anderen Fehlermeldung.
Dieser Design-Fehler von Magento wird nun vom Dumper automatisch kompensiert. Der Anwender muss dabei gar nichts beachten, sondern kann sich über einen erfolgreichen Restore freuen.

Die Version 1.24.2 ist ab sofort über die Projekt-Homepage verfügbar.

Service | Müllabfuhr-Kalender 2011

Mittwoch, 15. Dezember 2010, 14:22 von Jens

Falls jemand in Lippe noch keinen Müllabfuhrkalender für’s neue Jahr hat … hier gibt’s ihn zum Download und selber ausdrucken.

Google Streetview mal anders

Dienstag, 02. November 2010, 21:20 von Jens

Da dachte ich, ich bin da auf etwas ganz exklusives gestoßen, aber dann musst ich feststellen, dass das ja schon längst bekannt ist. Naja, ich zeig’s euch trotzdem.

Seit neulich kann man ja per Google Streetview die ersten Bilder aus Deutschland begutachten. Als Erstes wurden Fußballstadien virtuell begehbar gemacht. So z.B. auch die Veltins-Arena in Gelsenkirchen.

Zuerst habe ich mich ja gewundert, wie die Streetview-Autos da hineingepasst haben? Und das auch noch, ohne den heiligen Rasen kaputt zu machen.

Da aber die Veltins-Arena gut verglast ist und Glas wiederum gut spiegelt, ist mir der Kollege hier aufgefallen.

Er ist dann sogar noch etwas näher an den Scheiben entlang geradelt.

Aber wie gesagt, das scheint nichts Neues zu sein …

Fauler Hund

Sonntag, 22. August 2010, 18:22 von Jens

Da hatte der Werbungs-Verteiler wohl keine Lust mehr.

Und da ich von Natur aus nett bin, habe ich das mal entsorgt.

Wenn ich Kaufland wäre, würde ich dem Teenager mal etwas auf die Füße treten, der sich hier auf schnelle Art und Weise ein paar Euro dazuverdient.

Woodstick Festival 2010

Donnerstag, 08. April 2010, 17:16 von Jens

Jetzt ist es soweit … ich bin im Presseverteiler gelandet.

Per Email wurde ich vom Woodstick-Festival e.V. aus Lage gebeten, die folgende Pressemitteilung zu veröffentlichen. Diesem Wunsch komme ich gerne nach.

PRESSEMITTEILUNG 2010:
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Auch diesen Sommer wird es in Lage im >Industriegebiet Im Seelenkamp< laut. Das Team des Woodstick Festival e. V. steckt inzwischen wieder in den Planungen für ein neues Umsonst & Draußen Festival. Das Datum steht bereits fest und ist auf den Samstag, den 28.8.2010 gelegt worden.
Erstmalig können sich Bands auch um einen Platz im Line-Up, mit einer aussagekräftigen Bewerbung, bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft am 30.4.2010 aus. Die Musiker sollten dabei nicht Mitglied bei der GEMA sein und auch regionale Bands werden bevorzugt. Hierzu bitten die Veranstalter um Bewerbung per E-Mail an “kontakt@woodstick-ev.de” oder per Post an “Woodstick Festival e. V., Bandbewerbung 2010, Im Seelenkamp 7, 32791 Lage”.
Auch Helferinnen und Helfer können sich bei der neuen Ausgabe des “Woodstick” beteiligen und Kontakt aufnehmen. Eine Fördermitgliedsschaft wird ebenfalls, neben der normalen Mitgliedsschaft, angeboten.
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Festivals:
www.woodstick-festival.de
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Was war Ihnen das Essen denn wert?

Donnerstag, 25. Februar 2010, 18:19 von Jens

Wurden wir gestern Abend gefragt, als wir das Pay what you want Angebot im Detmolder DaCapo (in den Räumen des SonVidas, ehemals CocoNuts) ausprobiert haben.

Man sollte zwar vorher reservieren, aber ausser uns beiden waren nur noch ein Handvoll anderer Gäste da, von denen einige wohl auch gar nicht wussten, dass es Mittwochs diese Aktion dort gibt.

Das Ambiente ist ganz gemütlich, ohne viele Schnörkel und allzuviel aufdringliche Dekoration. Die Tische stehen zwar nicht sehr eng, aber auch nicht allzu weit anein- bzw. auseinander. Der Service war auf hohem Niveau, freundlich und nicht zu aufdringlich.

Nachdem wir zuerst jeweils ein Wasser bestellt und bekommen hatten (was ich nicht verstehe ist, weshalb das Fläschchen Mineralwasser günstiger ist, als ein Fläschchen der selben Marke als stilles Wasser) – ach ja, Getränke sind von dem pay what you want übrigens ausgenommen – kam als Gruß aus der Küche erstmal ein frisch gebackenes, kleines Brot mit einem leckeren Dip. Danach gab es gleich schon den nächsten Küchen-Gruß, dieses Mal ein leckerer Happen bestehend aus geräucherter Entenbrust mit Waldorfsalat und Orangenfilets.

Als Vorspeise gab es für meine Begleiterin einen winterlichen Blattsalat mit gebratenem Wildhasenfilet, Preisselbeerjus und Walnußkernen und für mich ein Waldpilzschaumsüppchen mit Croutons. Geschmacklich war alles in Ordnung, wir waren beide sehr zufrieden.

Auf der Speisekarte stehen übrigens keine Preise drauf, nur bei den Getränken wird darauf nicht verzichtet.

Als Hauptgericht hatten wir uns beide das gleiche ausgesucht: Heimisches Wildragout mit Preisselbeerbirne, Apfelrotkohl und Kartoffelklößen. Bis auf die Soße, die ein wenig mehr Geschmack hätte vertragen können, war auch das Ragout sehr lecker.

Zum Abschluß gab es noch einen Latte Macchiato.

Dann wurde die Rechnung bestellt. Hier wurden wir zunächst gefragt, was uns die Speisen denn wert gewesen sind. Unter der Annahme, jeweils 5,- Euro für die Vorspeisen und 10,- Euro für die Hauptspeisen war ich also bereit, 30,- Euro zu zahlen. Die Rechnung belief sich dann inkl. der Getränke auf 37,30 Euro, mit Trinkgeld waren also 40,- Euro fällig.

Im Nachgang habe ich dann mal auf der online verfügbaren Speisekarte nachgeschaut:

Winterliche Blattsalate mit gebratenem Wildhasenfilet: 12,50 EUR
Waldpilzschaumsüppchen: 5,20 EUR
Heimisches Wildragout: jeweils 11,50 EUR

In Summe also 40,70 EUR. Bei dem Salat hatten wir uns wohl etwas verschätzt, ansonsten hat unsere Preisvorstellung ganz gut zu den normalen Preisen gepasst. Unterm Strich haben wir also knapp 10,- EUR gespart, hatten einen netten Abend und hoffen, dass das DaCapo wegen uns nun keine Insolvenz anmelden muss.

Abschließend sei noch gesagt, dass es mir in der konkreten Situation beim Bezahlen doch zu peinlich gewesen wäre, wenn ich gesagt hätte, für das Essen zahle ich nur 1,- Euro – was sicherlich auch akzeptiert werden würde. Aber der gesellschaftliche Druck, nicht als Schmarotzer darzustehen, ist doch nicht zu verkennen. Für Psychologen sicherlich eine interessante Studienmöglichkeit.

Auch ohne die pay what you want Aktion ist das Restaurant einen Besuch wert.