Hier ist es zwar schon etwas ruhiger geworden, aber ich versuch’s trotzdem mal wieder.
Über Stefan Niggemeier’s Blog bin ich damals auf ihn aufmerksam geworden. Auf Schotty, den Tatortreiniger.
Ich kann nur den Tipp geben, sich die beiden neuen Folgen heute Abend ab 22:00 Uhr im NDR anzuschauen. Alternativ gibt’s die erste neue Ausgabe der vom NDR etwas stiefmütterlich behandelten Serie bereits jetzt schon in der NDR-Mediathek.
Und für alle, die sowas gerne archivieren möchten, hier noch der direkte Download-Link vom NDR – mal sehen, wie lange der funktioniert.
(Update 03.01.2013 – 01:17) Die nächste neue Folge gibt’s auch beim NDR als Download … Die Challenge.
(Update 09.01.2013 – 15:26) Auch die Folge Schottys Kampf kann man beim NDR downloaden.
Die haben wohl richtig Humor beim ZDF. Wie heißen die beiden, die gestern beim HEUTE-Journal den Bericht über den Papst-Besuch in Deutschland bei Claus Kleber abgeliefert haben (siehe Bild)? Das ist ja so, als würde beim ZDF der Wettermann Wettervogel heißen.
Bei der letzten Ausgabe von Schlag den Raab hat es ein Stechen beim Punktestand von 60:60 gegeben. Laut Spiegel Online zum ersten Mal in der Geschichte der Sendung, die ihren Anfang am 23. September 2006 hatte.
Über 15 Spiele hinweg ist das allerdings alles andere als klar. Raab und Gil liefern sich einen erbitterten Wettstreit um den Millionengewinn. Schließlich soll ein Stechen entscheiden, zum ersten Mal in der Geschichte der Sendung. “Flummis” heißt das Spiel, bei dem es nun um alles geht.
Zwei Klicks hat es gebraucht, um das zu verifizieren. Das erste Stechen hat in der 6. Folge vom 15. September 2007 stattgefunden. Damals war das 16. Spiel Dosenwerfen.
Spiegel Online muss man natürlich zugute halten, dass so spät in der Nacht niemand mehr den Schlüssel für den Lesezeichen-Schrank von Firefox griffbereit hat, um mal grade kurz auf Wikipedia nachzuschauen.
Wikipedia ist sicherlich nicht die beste Quelle, aber ein paar Kenntnisse im Umgang mit Google müssten bei der Journalisten-Ausbildung doch wohl auch vermittelt worden sein, oder?
Besonders schön fand ich letztens, als Jon Steward auf eine Begebenheit aufmerksam machte, die sich im Umfeld des ehemaligen Pitchers der New York Mets, Roger McDowell, zugetragen hat.
McDowell hat bei einem Baseball Spiel einige gegen Schwule gerichtete Beleidigungen vom Stapel gelassen.
Er hat gegenüber einem Vater, der mit seinen beiden 9jährigen Zwillingstöchtern bei einer Trainingseinheit der Atlanta Braves gesagt
Kids don’t f–king belong at the baseball park.
Und das, nachdem eben dieser Vater sich gegenüber McDowell beschwert hat, weil dieser in unangebrachter Weise über drei Männer gesprochen hat. Zu denen soll McDowell gesagt haben
Are you three giving it to each other up the a–?
Are you guys a homo couple or a threesome?
Als er dem Vater sagte, dass Kinder nicht in ein Baseball Stadion gehören, nahm er dabei einen Baseballschläger und machte mit dessen einem Ende und einem Loch geformt aus Daumen und Zeigefinger eine eindeutige Bewegung, bevor er den Vater mit dem Schläger bedrohte.
Roger McDowell hat sich mitlerweile wohl bei dem Vater entschuldigt, was dem aber offensichtlich nicht ausreicht. Er hat die Anwältin Gloria Allred engagiert, um ihn zu vertreten (wobei und vor wem ist mir noch nicht so ganz klar).
So kam es also zu einer Pressekonferenz, in der Gloria Allred die ganze Situation beschreibt. Inklusive der sehr grafischen Darstellung der Analsex-Andeutung mit Hilfe eines Baseballschlägers sowie die sehr drastischen Worte, die für den Vater überhaupt erst der Auslöser seiner Reaktion waren. Das alleine wäre ja kaum eine Nachricht wert.
Was es aber sehr, sehr merkwürdig erscheinen lässt ist die Tatsache, dass die beiden 9jährigen Töchter bei dieser Pressekonferenz ebenfalls anwesend waren.
Ein Kommentar auf YouTube fasst es ganz gut zusammen
1. why are the kids there
2. why did they have to re-enact it
3. why are the kids there
4. no seriously, why are the kids there
The Daily What fasst die Intention des Vaters, seine Kinder Teil einer einer solchen Demonstration sein zu lassen, so zusammen:
Wenn schon jemand meine Kinder traumatisiert, dann doch wohl ich!
Womit wir wieder bei Jon Stewart wären. Sein Gesichtsausdruck ist einfach köstlich, weil er einem zutiefst aus der Seele spricht. Zunächst geht es in dem folgenden Beitrag aber erst mal um ein Gesetzesvorhaben, dass es in Tennessee verboten sein soll, das Wort “Schwul” (oder “Lesbisch”), auf englisch also “Gay” zu sagen. Was ja an und für sich schon eine klasse Nummer ist.
Ich weiß ja nicht, wie es anderen geht und ob ich der einzige bin, der sich diese Frage stellt … Aber was passiert eigentlich, wenn Lena am nächsten Samstag wieder gewinnt? Und im nächsten Jahr dann auch wieder. Immer und immer wieder Lena! So lange, bis der ESC irgendwann mal in der Bielefelder Stadthalle abgehalten wird, weil vorher schon jede Stadt einmal das Vergnügen hatte.
Die Europäer wollen bestimmt Deutschland auf diese Weise pleite singen lassen, denn die Ausrichtung von dieser Mega-Show führt bestimmt auch Düsseldorf an den Rand des Ruins (oder gibt der Landeshauptstadt den entscheidenden Schubs in Richtung Abgrund).
Ist das die Rache dafür, dass wir Griechenland nicht auch so eingemeindet haben wie damals die DDR? Blühende Landschaften!
Die anderen Euro-Länder wollen sich bestimmt einfach nur die Kosten bei einem Gewinn ersparen. Oder denke ich einfach nur zu konspirativ?
Heute wieder nur ein kleiner Linktipp für alle, die auch gerne mal hinter die Kulissen des dieses Jahr in Düsseldorf stattfindenden Eurovision Song Contest gucken wollen -> duslog.tv
Stefan Niggemeier und Lukas Heinser verbringen 14 Tage in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt und Videobloggen darüber. Meiner Meinung nach lohnt es sich, jeden Abend die aktuelle Episode anzuschauen.
Es ist ja kein Geheimnis, dass ich gerne Daily Show und Colbert Report schaue. Dieses kleine Stück hier muss ich aber mal etwas unter die Leute bringen.
Ich bin gerade eben erst darüber gestolpert. Viele Fans von Futurama werden es sicherlich schon wissen, ab dem 24. Juni 2010 wird es 26 neue Episoden auf Comedy Central zu sehen geben. Das wollte ich nur mal kurz loswerden.
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Bei großen Gerichtsprozessen zeigt sich in besonderer Weise, auf welch unglaubliche Ideen die Medien in ihrer Sensationsgier kommen können. Besonders schlimm wird es oft, wenn die Hektik des Auftaktes verflogen ist und sich der Prozess von seiner unspektakulär-bürokratischen Seite zeigt. Es gibt Verhandlungstage, an denen keine grausamen Protokolle vorgelese […]