Mit ‘Euro’ getaggte Artikel

Entwicklung an der Tankstelle (3) Rohöl und Diesel im Vergleich

Samstag, 07. Januar 2012, 13:51 von Jens

Jahresanfangszeit ist auch immer wieder Statistikzeit.

Wie bereits hier und hier beschrieben gibt es heute mal ein kurzes Update, wie sich der Dieselpreis im Jahr 2011 so entwickelt hat. Und das auch noch im Vergleich zum Rohölpreis und dem Euro/US-Dollar Kurs.

Zu beachten ist dabei, dass die Diesel-Preise größtenteils an einem Montag realisiert wurden – bis auf ein oder zwei kleine Ausreißer, wo ich mal mitten in der Woche tanken musste. Im Schnitt ist es am Dienstag ca. 8-14 Cent teurer. Daten zu Super oder E10 Benzin liegen mir leider nicht in der Masse vor, als dass ich sie in die Diagramme einbauen hätte können.

Das Barrel Rohöl schwankte zwischen 88,99 und 120,91 USD (maximal 31,92 Abweichung), der Euro lag zwischen 1,29 und 1,49 USD (maximal 0,2 Abweichung) und der Diesel kostete mindestens 1,26 Euro und maximal 1,50 Euro (maximal 0,24 Steigerung). Zum Vergleich: In 2010 lag das Rohöl zwischen 66,84 und 90,73 USD (23,89), der Euro tummelte sich im Bereich von 1,19 bis 1,46 USD (0,27) und für Diesel musst man zwischen 1,06 und 1,27 Euro bezahlen (0,21)

Hier also die Entwicklung im Jahr 2011.

Und hier ab 2006.

Und für alle Historiker unter den Lesern auch noch ab 2003.

Ein Klick auf die jeweilige Grafik vergrößert sie.

Datenbasis sind einerseits selbst gesammelte Kraftstoffpreise an größtenteils Lippischen Tankstellen sowie die offizielle Preistafel der OPEC und der Euro/US-Dollar Kurs der Deutschen Bundesbank.

Weitergehende Auswirkungen ergaben sich dadurch nicht

Montag, 31. Oktober 2011, 17:42 von Jens

Na, dann ist ja alles in Ordnung.

Im verkürzten Halbjahresbericht zum 30.06.2011 der FMS Wertmanagement (also der Bad Bank der HRE – Hypo Real Estate (die mittlerweile Deutsche Pfandbriefbank heißt)) heißt es auf Seite 34

Im verkürzten Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2011 werden insbesondere im Zusammenhang mit Finanzderivaten gestellte oder erhaltene Barsicherheiten bei Vorliegen einer Nettingvereinbarung je Kontrahent saldiert unter den Forderungen an Kreditinstitute (per Saldo gestellte Barsicherheiten) bzw. unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (per Saldo erhaltene Barsicherheiten) ausgewiesen. Die entsprechenden fehlerhaften und unsaldierten Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2010 wurden in laufender Rechnung angepasst. Hierdurch reduzierten sich die Vergleichszahlen der Posten Forderungen an Kreditinstitute und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die Bilanzsumme um jeweils EUR 24.466 Mio. Weitergehende Auswirkungen auf die Vermögenslage sowie Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage ergaben sich dadurch nicht.

Da wurde also die Bilanzsumme mal eben um 24,466 Mrd. Euro gekürtz, aber weitergehende Auswirkungen auf die Vermögenslage ergaben sich dadurch zum Glück nicht.

Wenn mir übrigens jemand den obigen Absatz auf Deutsch übersetzen kann, ohne Worte wie Nettingvereinbarung je Kontrahent oder Finanzderivate zu benutzen, der sei in den Kommentaren herzlich dazu eingeladen, mich zu erleuchten.

Im Jahresabschluß zum 31.12.2010 sahen die Zahlen also noch ganz anders aus. Hier (Seite 42) wurden noch 67.753 Millionen Euro als Forderungen an Kreditinstitute ausgewiesen. Im Juni stand hier aufeinmal ein Wert von 43.287 Millionen Euro. Ausgeschrieben machen die Zahlen noch mehr Eindruck: 67.753.000.000 Euro im Vergleich zu 43.287.000.000 Euro.

So wirklich wichtig war das scheinbar nicht wirklich. Sind halt nur Zahlen. Auch PricewaterhouseCoopers hat nach eigenem Bekunden alles richtig gemacht (Link zur Pressemitteilung).

Im Zusammenhang mit dem verkürzten Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2011 wurden jedoch Geschäftsvorfälle identifiziert, bei denen die Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Derivategeschäften gegenüber demselben Vertragspartner unterblieb. Die mit diesen Geschäftsvorfällen im Zusammenhang stehenden Buchungen wurden vor Veröffentlichung des verkürzten Zwischenabschlusses von der FMS Wertmanagement korrigiert. Hierdurch reduzierten sich die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die Bilanzsumme der FMS Wertmanagement um jeweils € 55,5 Mrd.

Ok, man hat also einen Fehler gefunden und ihn rückwirkend in Übereinstimmung mit allen rechtlichen Erfordernissen korrigiert. Dann noch fix die Zahlen im Bericht geändert und alles wird gut.

Ich muss jetzt zugeben, warum es dann heißt, wir hätten 55 Mrd. Euro weniger Schulden, verstehe ich nicht ganz. Wenn man auf der einen Seite 24,5 Mrd. Forderungen gegenüber Kreditinstituren weniger hat, auf der anderen Seite aber 24,5 Mrd. Euro weniger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten – dann verändert sich zwar die Bilanzsumme, aber unterm Strich hat sich doch nichts verändert.

Oder bin ich dafür nicht Bilanzbuchhalter genug?

Disclaimer: Ich bin kein Bilanzbuchhalter.

Wolfgang, eine Erklärung bitte!

Tagesschau.de schreibt u.a.

Die Verbindlichkeiten der FMS fließen direkt in die deutschen Staatsschulden ein – sprich: Die Steuerzahler haften.

Die Verbindlichkeiten fließen ein – und die Forderungen nicht? Ich bin verwirrt.

Entwicklung an der Tankstelle (2) Rohöl und Diesel im Vergleich

Mittwoch, 02. März 2011, 7:12 von Jens

Im Oktober 2010 habe ich schon mal über die Entwicklung des Dieselpreises an der Tankstelle in Verbindung mit der Preisentwicklung am Rohölmarkt und dem Euro/Dollar Kurs etwas geschrieben.

Heute kurz ein Update der Grafiken von damals.

Ab 2010 stellt sich die Entwicklung so dar.

Ab 2006 so. Hier ist auch der bisherige Höchststand im Jahr 2008 schön erkennbar. Aktuell sind wir davon nicht mehr weit entfernt.

Und ab 2003 so.

Ein Klick auf die Grafik vergrößert das Bild jeweils.

Entwicklung an der Tankstelle: Rohölpreise in Dollar und Euro

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 18:49 von Jens

Warum ist der Sprit eigentlich so teuer in letzter Zeit?

Aktuell bewegt sich der Rohölpreis auf dem Niveau von Oktober 2008 (ca. 80 US-Dollar pro barrel), als die Ölpreise im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise im freien Fall waren. Zu diesem Zeitpunkt hat man für einen Euro ca. 1,36 US-Dollar bekommen. Heute bekommt man für einen Euro 1,39 US-Dollar.

Im Oktober 2008 konnte ich einen Liter Diesel an einer Detmolder Tankstelle für 1,319 Euro bekommen. Heute liegt der Preis bei 1,179 Euro.

Der Höchststand war am 03.07.2008 mit 140,73 Dollar pro barrel erreicht. Für einen Euro hat man damals 1,5885 Dollar bekommen.
Am 11.07.2008 habe ich in Detmold Diesel für 1,469 Euro / Liter getankt.

Eine schöne Übersicht der Rohölpreis-Entwicklung kann man auf dieser Seite finden.

Ich habe jetzt mal die Ölpreise und den Euro/Dollar Kurs in einem gemeinsamen Diagramm dargestellt. Hier kann man schön erkennen, wie ein starker Euro (also mehr Dollar für 1 Euro) dazu beiträgt, die Endverbraucherpreise niedrig zu halten. Ein schwacher Euro (so wie Anfang Juni 2010) führt hingegen zu höheren Preisen an der Tankstelle, trotz sinkender Rohölpreise.

Hier also die Entwicklung ab dem Jahr 2006.

Und hier für das bisherige Jahr 2010.

Wer es noch genauer haben will, kann für das gleiche Diagramm ab 2003 hier klicken.

Da ich in den letzten 7 Jahren nur Diesel getankt habe, habe ich leider keine Daten für die Benzin / Super Preise in diesem Zeitraum. Wenn ein Leser genauso verrückt ist wie ich und gerne Excel-Tabellen pflegt, und dabei auch noch Preise mit Datum für andere Kraftstoffarten zur Verfügung stellen möchte, dann werde ich das gerne in meine Diagramme mit einbauen. Ich kann mich noch gut an eine Zeit in 2008 oder 2009 erinnern, wo Diesel teurer war als Super. Das würde ich gerne auch mal grafisch darstellen.

Quellen:
US-Dollar / Euro Kurs der Bundesbank
Rohölpreise (in US-Dollar / barrel), OPEC
Eigene Aufzeichnungen für Dieselpreise an Tankstellen im Raum Lippe

Post vom Online Games Director

Montag, 29. März 2010, 23:04 von Jens

Ich bin reich!

Zumindest, wenn ich der Mail von Frau Ilse Smith glauben schenken kann, die mich heute – mit etwas Verspätung – erreichte.

From: swisswin750@gmail.com
To: Undisclosed recipients
Date: 07.02.2010 07:55:13
Subject: !!!…..YOU HAVE WON  750,000 Euros”””’

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Please note that your lucky winning number falls within our European Booklet representative office in Europe as indicated in your play coupon. In View of this, your Ђ750,000 Euros will be released to you by our fiduciary agent located in Europe. Our European agent will immediately commence the process to facilitate the release of your winning funds as soon as you contact them.

All participants were selected randomly from World Wide Web site through computer draw System and extracted from over 300,000,000 companies and individual email addresses.

This promotion takes place annually. For security reasons, you are advised to keep your winning details confidential till your claims is processed and your winning funds remitted to you in whatever manner you deem fit to Claim your prize. This is part of our precautionary measure to avoid double claiming and unwarranted abuse of this program by some unscrupulous elements.

To file for your claim, please contact our fiduciary agent:
MR.FESTUS VAN DER GRAAF
Tel:+ 31 645-084-470 EXT-7 Fax: +31 847177323
Email: (claimsnltt@aim.com)

Provide him with the information’s as stated below:

1. Full Name:
2. Address:
3. Marital: 4. Age:
5. Sex:
6. Nationality:
7. Country of Residence:
8. Occupation:
9. Telephone Number:
10. Fax Number:
11. Draw Number above

These details facilitate the due process and the release of your winnings to avoid unnecessary delays and complications in the processing of your winning Prize funds.
Always remember to quote your Reference/serial number in any correspondences with us or our designated agent.
Congratulations once more from all members and staff of this program and thank you for being part of our promotional lotto program.

Sincerely,

Mrs. Ilse Smith
Online Games Director
SWISS-LOTTO NETHERLANDS.

750.000 Euro – das ist doch schon mal was. Aber irgendwie denke ich, dass die gute Frau Schmidt doch nur ein getarnter kenianischer Prinz ist, dem ich bei einer Überweisung behilflich sein soll.

Falls also jemand will, darf er gerne seine Daten dort hin schicken … mir reichen dann 30% Provision!

Die siechen, die Griechen

Mittwoch, 03. März 2010, 15:16 von Jens

Momentan ist ja grade im Gespräch, dass Griechenland kurz vor der Pleite steht. Ich weiß jetzt auch, warum!

In einem Artikel auf Tagesschau.de steht, wie der griechische Staat sparen will.

Der Haupt-Mehrwertsteuersatz wird demnach von 19 auf 21 Prozent angehoben und die Gehälter der Staatsbediensteten werden um rund zehn Prozent reduziert. Zudem sollen sowohl das Weihnachtsgeld als auch das 14. Monatsgehalt um 30 Prozent gekürzt werden. Darüber hinaus werden die indirekten Steuern bei Tabakwaren, Spirituosen und Benzin deutlich nach oben gesetzt.

Ich weiß zwar nicht, nach welchem Kalender die dort unten rechnen, und auch ich kenne (aus historischen Überlieferungen) den Begriff 13. Monatsgehalt. Aber ein 14. plus Weihnachtsgeld?!? Kein Wunder, wenn die bald Besuch von Peter Zwegat bekommen.