Apples Garantie-Verständnis

Wer Apple Produkte wie iPod, iPhone, MacBook oder iMac einsetzt, ist meist ein hipper Yuppie, der seine Freizeit oft im Fitness-Studio nebenan verbringt und gerne gesundes Grünzeug mampft. Rauchen passt da eher nicht in das Gesamtbild.

Dazu passt die bei Spiegel Online entdeckte Meldung von einem Apple Anwender, dessen Reparatur-Anliegen aufgrund der Tatsache versagt wurde, dass am Gerät Spuren von Teer und Nikotin gefunden wurden.

Man könne das Macbook, das Derek zwecks einer Garantiereparatur in den Store gebracht hat, leider nicht bearbeiten. Zur Begründung hieß es, das Notebook sei wohl in einem Raucherhaushalt verwendet worden, weshalb jeglicher Garantieanspruch hinfällig wäre. Aufgrund von „Gesundheitsrisiken wegen Mitrauchens“ weigere man sich, überhaupt Hand an das Macbook zu legen.

Besonders schön ist auch die Episode, in der beschrieben wird, wie Apple einem anderen Benutzer von so einem Giftmüll-Haufen entgegen gekommen ist.

[man] vereinbarte einen Fototermin in einem Store. Dort wurde der defekte Rechner von innen und außen abgelichtet, um es Spezialisten zu ermöglichen zu beurteilen, inwieweit der Rechner doch noch repariert werden könne.

Dass das nicht funktioniert hat, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.

Schlimm ist, dass die Anwender eine ziemlich teure Garantie-Verlängerung abgeschlossen hatten, in deren Bedingungen kein Wort von der Anti-Raucher-Behandlung steht.

Wer sich also beim nächsten Telefongespräch mit seinem iPhone eine Zigarrette ansteckt, sollte hoffen, dass das Teil bloß nie kaputt geht – jedenfalls nicht innerhalb der Garantiezeit.

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