Mit ‘Garantie’ getaggte Artikel

Acer – Da werden Sie geholfen

Freitag, 06. August 2010, 14:53 von Jens

Momentan haben wir im Haushalt grade ein kleines Sorgenkind. Der Laptop meiner Ehefrau tut’s nicht mehr so wie er es sollte. Von Zeit zu Zeit geht er einfach mitten im Betrieb aus. Da so ein Verhalten für die täglichen Aufgaben, die man mit so einem Gerät verrichtet, eher suboptimal ist, haben wir das Acer Customer Care Portal kontaktiert.

Die erste Frage, die einem dort gestellt wird, ist schon verdächtig:

Man erinnere sich … wir sind auf einer Produkt-Support Seite eines Herstellers, und das Erste, was wir gefragt werden ist, ob wir ein Produkt des Herstellers besitzen.

Naja, so weit, so gut.

Ich habe also einen Reparatur-Auftrag angelegt und war mir dabei durchaus bewußt, dass auf dem Gerät keine Werksgarantie mehr ist. Ich war ja auch bereit, für die Reparatur etwas zu bezahlen.

Aber was bekomme ich heute für eine EMail von Acer?

Schön, dass wir mal drüber gesprochen haben.

Ich habe nicht übel Lust, die Supporter von Acer mal nach einer Anfahrtsbeschreibung von Google Maps zu bitten, wie ich denn da hin komme, wo ich hingehen soll.

Apples Garantie-Verständnis

Mittwoch, 25. November 2009, 16:32 von Jens

Wer Apple Produkte wie iPod, iPhone, MacBook oder iMac einsetzt, ist meist ein hipper Yuppie, der seine Freizeit oft im Fitness-Studio nebenan verbringt und gerne gesundes Grünzeug mampft. Rauchen passt da eher nicht in das Gesamtbild.

Dazu passt die bei Spiegel Online entdeckte Meldung von einem Apple Anwender, dessen Reparatur-Anliegen aufgrund der Tatsache versagt wurde, dass am Gerät Spuren von Teer und Nikotin gefunden wurden.

Man könne das Macbook, das Derek zwecks einer Garantiereparatur in den Store gebracht hat, leider nicht bearbeiten. Zur Begründung hieß es, das Notebook sei wohl in einem Raucherhaushalt verwendet worden, weshalb jeglicher Garantieanspruch hinfällig wäre. Aufgrund von “Gesundheitsrisiken wegen Mitrauchens” weigere man sich, überhaupt Hand an das Macbook zu legen.

Besonders schön ist auch die Episode, in der beschrieben wird, wie Apple einem anderen Benutzer von so einem Giftmüll-Haufen entgegen gekommen ist.

[man] vereinbarte einen Fototermin in einem Store. Dort wurde der defekte Rechner von innen und außen abgelichtet, um es Spezialisten zu ermöglichen zu beurteilen, inwieweit der Rechner doch noch repariert werden könne.

Dass das nicht funktioniert hat, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.

Schlimm ist, dass die Anwender eine ziemlich teure Garantie-Verlängerung abgeschlossen hatten, in deren Bedingungen kein Wort von der Anti-Raucher-Behandlung steht.

Wer sich also beim nächsten Telefongespräch mit seinem iPhone eine Zigarrette ansteckt, sollte hoffen, dass das Teil bloß nie kaputt geht – jedenfalls nicht innerhalb der Garantiezeit.

Listerine und das Kleingedruckte

Mittwoch, 09. September 2009, 11:33 von Jens

Normalerweise liest sich das ja keiner durch, was so auf den diversen Flyern und Papp-Deckeln steht, die an vielen (meist Reinigungs- oder Hygiene-) Fläschchen dranhängen. Aber neulich im Bad habe ich mal die vor ein paar Tagen gekaufte Listerine Flasche der Firma Pfizer genauer angeschaut. Es wird mit großen Logos eine Geld-zurück Garantie beworben, die suggeriert, dass man das Produkt bei Nichtgefallen wieder zurückgeben kann und sein Geld wiederbekommt.

Listerine Geld-zurück Garantie, Vorderseite

Wer sich dann auch noch die Mühe macht, auf der Rückseite die durch ein * angekündigten Infos und Bedingungen durchzulesen, der findet folgendes (Hervorhebung durch Unterstreichung von mir)

Listerine Geld-zurück Garantie, das Kleingedruckte

Da wird also Anfang September 2009 mit einer Geld-zurück Garantie geworben, die überhaupt nur bis zum 28. Februar 2009 einlösbar war, und dann auch noch nur für Flaschen, die bis zum 31. Dezember des Vorjahres gekauft worden sind.

Entweder, im REAL in Detmold läuft Listerine nicht so gut (hat das Zeug eigentlich ein Verfallsdatum?!?) und das Mundwässerchen steht da schon seit einem Jahr im Regal, oder hier wird vorsätzlich gehandelt und der Kunde getäuscht.