Jetzt wird geflattr’ed

Was macht man, wenn man seine morgendliche Runde durch diverse Blogs macht und den Autoren trotz ihrer kostenlosen Texte auch gerne mal ein paar Cent Anerkennung zugute kommen lassen will? Bei einigen Webseiten kann man schon mal im Impressum einen PayPal-Link oder eine Bankverbindung für Spenden o.ä. entdecken, aber das ist schon mit einer nicht ganz unerheblichen Menge an Aufwand verbunden.

Flattr ist neu und aus Schweden.

Das Prinzip ist einfach. Nach der Anmeldung beim Micropayment-Dienst (der sich momentan noch in der Beta-Phase befindet) muss man sein Konto aufladen (ok, dafür braucht man am bequemsten wieder einen PayPal Account). 2 Euro pro Monat ist das wenigste, was man einsetzen kann, 20 Euro pro Monat das Maximum.
Beim Auffüllen des Flattr-Kontos per PayPal werden deren Gebühren übrigens abgezogen. Man zahlt also z.B. 8,00 Euro, es werden aber nur 7,38 Euro bei Flattr gutgeschrieben (PayPal nimmt 0,35 Euro + 3,4% an Gebühren).

Wenn man jetzt in einem Blog oder auf einer anderen Seite auf einen Button mit dem Flattr Logo stößt, kann man dem Autoren damit seine Wertschätzung zeigen. Jeden Monat wird der eingesetzte Betrag unter den in diesem Zeitraum angeklickten Artikeln bzw. Seiten aufgeteilt.

Beispiel: Ich setze 2 Euro im Monat ein und klicke bei 25 Artikeln auf den entsprechenden Button. Dann bekommt der jeweilige Autor für jeden meiner Klicks 2,00 Euro / 25 = 0,08 Euro auf seinem Flattr Konto gutgeschrieben. Wenn ich nur 4 Artikel in dem Monat gut genug finde, sind es halt 2,00 Euro / 4 = 0,50 Euro pro Klick.

Der Dienst selber bekommt 10%. Ein Artikel mit 100 Klicks und 8,00 Euro an verteiltem Geld bekommt also 7,20 Euro insgesamt. 10% finde ich jetzt gar nicht mal so schlimm, von irgendwas müssen die sich auch ernähren.

Zum Ausprobieren habe ich mich da jetzt auch mal angemeldet und den Bezahl-Button auch hier im Blog eingebaut. Ich bin mal gespannt, ob überhaupt jemand da draufdrückt.  Einen Bericht über die Einnahmen des ersten Monats werde ich dann nachschieben.

Um überhaupt bei Flattr mitmachen zu können, benötigt man übrigens einen Einladungs (Invite) Code.

Hier sind mal drei Stück zur freien Verfügung. Wenn die jemand nutzt, würde ich mich freuen, wenn in den Kommentaren grade geschrieben wird, welcher Code nicht mehr gültig ist.

90a7529472e7bf80a
17942f96c18113479
b52e11bc722c05501

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4 Antworten zu Jetzt wird geflattr’ed

  1. Florian sagt:

    Danke, hab den 90a7529472e7bf80a benutzt.

  2. Kiwi sagt:

    Ich habe den Invite-Code zwar nicht gebraucht, aber ich habe gedacht, dass ich mir den Blog trotzdem mal angucke. Man kann ja nie genug sehen 😉

    Wenn ich dir einen Tipp geben darf? Zeige auf der Startseite des Blogs nicht die gesamten Beiträge, sondern mache nach einem geeigneten Abschnitt einen „weiterlesen“-Link rein. Das hat zwei Vorteile:
    1. Man bekommt einen schnelleren Überblick über die Beiträge der letzten Tage, ohne, dass man ewig lange scrollen muss. Dank WordPress geht das ja ganz einfach.
    2. Du bekommst mehr Seitenaufrufe, da man mindestens einmal klicken muss, um den ganzen Artikel sehen zu können.

    Gruß,
    Kiwi

  3. Jens sagt:

    Für Tipps bin ich immer zu haben.

    Normalerweise haben die Einträge hier auch nicht eine solche exorbitante Länge wie der zum MySQLDumper, von daher ist die Seite nur jetzt grade mal etwas unübersichtlich.

  4. flattrattr sagt:

    Besten Dank für die Einladung 17942f96c18113479. Die Anmeldung war einfach, ich musste nur den zuerst unlesbaren Captcha-Code neu laden.

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