{"id":1060,"date":"2009-08-27T22:01:57","date_gmt":"2009-08-27T20:01:57","guid":{"rendered":"http:\/\/kochsiek.org\/blog\/?p=1060"},"modified":"2009-08-28T09:12:38","modified_gmt":"2009-08-28T07:12:38","slug":"die-schlammschlacht-hat-begonnen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kochsiek.org\/blog\/2009\/08\/27\/die-schlammschlacht-hat-begonnen\/","title":{"rendered":"Die Schlammschlacht hat begonnen"},"content":{"rendered":"<p>Es sind zwar nur noch wenige Tage &#8211; man kann es schon fast in Stunden ausdr\u00fccken &#8211; bis zur B\u00fcrgermeister- und Stadtratswahl in Lage, aber der Wahlkampf ist am toben. Und eigentlich hat es mich gewundert, dass nicht schon viel fr\u00fcher die untersten89 Schubladen ge\u00f6ffnet wurden. Im heute erschienenen Postillon muss man fast den redaktionellen Teil mit der Lupe suchen, so voll ist er von offenen Briefen und Leserkommentaren. Der FDP Stadtverband drischt auf die FWG &#8211; und insbesondere ihre B\u00fcrgermeisterkandidatin Angelika Richter &#8211; ein<\/p>\n<blockquote><p>Eine Meisterin der N\u00f6rgelei ist die B\u00fcrgermeisterkandidatin Angelika Richter. Ihr d\u00fcrfte es zu verdanken sein, wenn eines Tages m\u00f6gliche Investoren f\u00fcr die Innenstadt entnervt aufgeben, weil sich dank ihrer st\u00e4ndigen Quersch\u00fcsse in Lage derzeit kaum etwas in einem vertretbaren Zeitrahmen durchsetzen l\u00e4sst.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der CDU Stadtverband droht der FWG indirekt mit einer<\/p>\n<blockquote><p>Anzeige wegen \u00fcbler Nachrede und Verleumdung durch die Betroffenen<\/p><\/blockquote>\n<p>wegen der \u00c4usserungen bez\u00fcglich der <em>Verquickung zwischen privatgesch\u00e4ftlichen Interessen und den Funktionen von Ratsherren und Ausschussvorsitzenden<\/em> (gemeint ist Herr Wi\u00dfbrock und der Bebauungsplan G 10 D\u00fcwelsm\u00fchle).<\/p>\n<p>Gerd L\u00fctge aus Lage regt sich allgemein \u00fcber den Umgang und den Respekt gegen\u00fcber Ratsmitgliedern auf.<\/p>\n<blockquote><p>Umso entt\u00e4uschter war ich, als ich in der Presse lesen musste, mit welcher Polemik einige Menschen \u00fcber ihre Ratskollegen herfallen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Horst Rethemeier holt aus und ballert der FWG vor den Bug<\/p>\n<blockquote><p>Und eben dieses FWG-Mitglied [<em>es geht um J\u00fcrgen Biere<\/em>] verfolgt nun im besagten Fachausschuss die Beratungen f\u00fcr den betreffenden Bebauungsplan, vermutlich im Interesse dieser Vermieterin.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die angesprochene Dame ist die Vermieterin der Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume der Ehefrau von Herrn Biere und die fr\u00fchere Auftraggeberin in der <em>Aff\u00e4re D\u00fcwelsm\u00fchle<\/em> in Personalunion. Dass es sich hier nur um Vermutungen von Herrn Rethemeier handelt, und ich nicht im Geringsten nachvollziehen kann, was f\u00fcr Vorteile die Vermieterin der Ehefrau eines Ausschussmitgliedes davon haben k\u00f6nnte, will ich mal so im Raum stehen lassen.<\/p>\n<p>Heinrich Beissenhirtz stimmt in die allgemeine Pr\u00fcgelei auf die FWG mit ein<\/p>\n<blockquote><p>Viele B\u00fcrger erkennen diese Verbesserungen in der Stadt, nur der kleinen FWG passt es nat\u00fcrlich nicht ins Konzept, und dieses Konzept heisst wohl nur: Meckern, meckern \u00fcber alles, aber keine vern\u00fcnftige Mitarbeit mit vorw\u00e4rts bringenden Ideen. Vom merkw\u00fcrdigen Politikstil und unanst\u00e4ndigen Umgang mit anderen demokratisch gew\u00e4hlten Parteien mal ganz abgesehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Bruno Jaschinski bringt es auf den Punkt<\/p>\n<blockquote><p>Seit letzter Woche wissen wir, die Dame [<em>es geht um Angelika Richter<\/em>] besitzt auch noch ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr Timing. Wochenlang hatte sie offenbar Qualen zu ertragen, ihr fast schon verstaubtes Wissen um den angeblichen Amtsmissbrauch von CDU-Politikern f\u00fcr sich zu behalten, um es kurz vor der Kommunalwahl wirkungsvoll zu platzieren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und auch B\u00fcrgermeister Christian Liebrecht nimmt &#8211; interessanter Weise in Form eines <em>offenen Briefes<\/em> &#8211; Stellung, zwar nicht wie von Frau Richter und Herrn Walter (ja ha, die BBL hat sich in der Sache mit der FWG verbr\u00fcdert, das scheinen aber viele gar nicht bemerkt zu haben) gefordert, zu den Vorg\u00e4ngen an sich sondern zu Frau Richter<\/p>\n<blockquote><p>Bei der gegebenen Sachlage, d. h. Ihren Darlegungen und Behauptungen, er\u00fcbrigt sich deshalb eine Beantwortung Ihrer Fragen, verbunden allerdings mit entschiedenen Zur\u00fcckweisungen der unzutreffenden und deshalb nicht hinzunehmenden Behauptungen. Dar\u00fcber hinaus ist die Art und Weise, in der Sie Mitglieder des Rates verunglimpfen, zu r\u00fcgen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der B\u00fcrgermeister schlie\u00dft mit den Worten<\/p>\n<blockquote><p>Abschlie\u00dfend noch ein Hinweis an Sie [<em>Frau Richter<\/em>] pers\u00f6nlich: Der faire Umgang mit den politischen Mitbewerbern ist unverzichtbarer Bestandteil einer funktionierenden Demokratie.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das sitzt. So deutlich und \u00f6ffentlich abgekanzelt zu werden, dass sollte selbst Die FWG-Vorsitzende verstanden haben.<\/p>\n<p>In einem weiteren <em>offenen Brief<\/em> vom Vorsitzenden des LHB (Lippischer Heimat Bund) Ortsverein Lage, Manfred Sieker, wird die von einer Wahlbrosch\u00fcre der GR\u00dcNEN suggerierte enge Zusammenarbeit des LHB mit den GR\u00dcNEN zur\u00fcckgewisen.<\/p>\n<blockquote><p>Diesem Eindruck muss ich entschieden entgegentreten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das interessanteste Statement allerdings kommt &#8211; wie ich meine &#8211; von den Herausgebern des Postillons selber, Peter Thiele und Karl-Heinz Wittwer<\/p>\n<blockquote><p>Dies ist die letzte Postillon-Ausgabe vor der Kommunalwahl am 30. August 2009. In den letzten (Viertel-) Stunden vor Produktionsschluss dieser Ausgabe erreichten den Postillon mehrere Bitten von Parteien bzw. Ratskandidierenden, verschiedene Mitteilungen bzw. Fotos zu ver\u00f6ffentlichen. Das Postillon-Team bedankt sich sehr herzlich f\u00fcr diese ihm entgegengebrachte Wertsch\u00e4tzung, konnte jedoch aus Platz- und Zeitmangel nicht alle diese Bitten erf\u00fcllen. Daf\u00fcr bitten wir um Verst\u00e4ndnis. Auch konnten einige unaufgefordert eingesandte Manuskripte bzw. E-Mails nicht publiziert werden, weil sie nach \u00dcberzeugung des Postillon-Teams teilweise eine Vermischung von Tatsachen, Tatsachenbehauptungen und Beschuldigungen enthielten. Auf eine Ver\u00f6ffentlichung wurde verzichtet, weil nicht auszuschlie\u00dfen ist, dass hier rechtsrelevante Sachverhalte ber\u00fchrt werden. Auch hat der Postillon keine Stellungnahmen von in der Lokalpolitik wirkenden Personen an andere dort t\u00e4tige Personen weitergeleitet, damit die Stellungnahmen wechselseitig kommentiert werden, verbunden mit der Bitte, nachher alles in Schriftform zu ver\u00f6ffentlichen. Hier st\u00f6\u00dft ein Printmedium an verschiedene Grenzen; Diskussionen in Echt-Zeit in Druckerzeugnissen sind nicht m\u00f6glich. Eine Zeitung ist kein Live-Chat und kein Internet-Blog.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sind zwar nur noch wenige Tage &#8211; man kann es schon fast in Stunden ausdr\u00fccken &#8211; bis zur B\u00fcrgermeister- und Stadtratswahl in Lage, aber der Wahlkampf ist am toben. 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